celebrations: solstice, new year, xmas, eid, hannukah….

The 21 december is the day of the solstice, the begin of winter but this means also the days are getting longer again and the light comes back.

To me – being mor the mediteranian type – this light factor has been always very important as I’m quite suffering from the fog and the greysh days without sun, the night getting longer and longer, the sun disppearing somewhere… taking all hope with it.

Christmas time is marking the New Year, the hope coming back with the sun, the warmth and love we experiance with our family and our friends… The celtic and german mythological motives of renewal and love are symbolized in Christianity by the birth of Christ, the gifts representing the love and warmth amoung the human beings…

Waiting for Chrismas we celebrate the season of advent – the last four sundays before Chistmas a new candle is lit… until there are four candles burning on an advent wreaths. Though I know very little about Jewish custums, Hannuka with its nine candles lit one after another reminds me a bit of our advent… the try of bringing a bit light and warmth to a time where sun is vanishing…

It’s wonderful that this and last year the muslim feast of Eid ul-Adha is celebrated at about the same time… somehow this connects the different people, don’t you think?

I’m sitting right now in my favorite Coffee House in Vienna, the Indian Coffee Day, they have a free wlan – it’s great to write here to my friends, getting some messenger calls in the meantime, chatting and writing… I’d wish you were here… 😉

I’m leaving tomorrow to my hometown Klagenfurt in the south of Austria to spend there xmas… I’ll be back in Vienna for the New Year… hope to see you all again, hopefully yahoo won’t let us completely down… comdemning all the friendships to a big diaspora…

anyway – you will find me at multiply, blogspot or myspace, too!!!

C u soon, my friends! Have a great time!!!!

Stimmen für Bleiberecht – For the Right of Residence

Online petition – Bleiberecht Arigona Zogaj

Bündnis “Arigona bleibt! Platter geht!” ruft für Mittwoch zur Kundgebung auf =
   Wien (OTS) - Anlässlich der Weigerung von Innenminister Platter,
Familie Zogaj humanitären Aufenthalt zu gewähren, hat sich ein
Bündnis für den Verbleib der Familie Zogaj in Österreich gebildet.
Das Bündnis lehnt die unmenschliche Abschiebepraxis ab und ruft für
kommenden Mittwoch um 17 Uhr zur Demonstration vor dem
Innenministerium am Wiener Minoritenplatz auf. Das Bündnis "Arigona
bleibt! Platter geht!" lehnt außerdem das derzeit geltende Fremden-
und Asylrecht ab.

Am Bündnis sind folgende Organisationen und Initiativen beteiligt:
Aktion Kritischer SchülerInnen, Asyl in Not, GPA-DJP Jugend,
Kinderfreunde Österreich, Junge Generation in der SPÖ, Linkswende,
Österreichische Gewerkschaftsjugend, Petition Menschlichkeit,
Sozialistische Jugend Österreich, Verband Sozialistischer
StudentInnen Österreich

Zeit: Mittwoch, 19. Dezember 2007, 17 Uhr
Ort: vor dem Innenministerium, Minoritenplatz, 1010 Wien

Rückfragehinweis:
Wolfdietrich Hansen
Tel.: 01 523 41 23 oder 0699 19 15 48 04

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG

Caritas-Direktor Michael Landau hat in der Debatte über die Causa Zogaj “mehr Rechtsstaatlichkeit und ein humanitäres Bleiberecht” gefordert.

Der grüne oberösterreichische Landessprecher Rudi Anschober und Menschenrechtssprecher Gunther Trübswasser richteten einen offenen Brief an Innenminister Günther Platter (ÖVP), ein weiterer Appell kam von Oberösterreichs Soziallandesrat Josef Ackerl (SPÖ).

Die Bundesjugendvertretung und das Netzwerk Kinderrechte kritisierten Abschiebungen von Kindern und Jugendlichen als Verstoß gegen Kinderrechte. FPÖ und BZÖ bekräftigten ihr Nein zu einem Aufenthalt Arigona Zogajs und kritisierten die ÖVP.

mehr: http://news.orf.at/

“Vernunft und Menschlichkeit” walten lassen

Der Grüne Bundessprecher Alexander Van der Bellen hat am Dienstag an Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S) appelliert, sich im Fall Arigona Zogaj zu deklarieren sowie “Vernunft und Menschlichkeit” walten zu lassen. In einer Pressekonferenz rief er den Kanzler auf, “jeden denkbaren Druck” auf Innenminister Günther Platter (V) für die Gewährung eines humanitären Aufenthaltsrechts auszuüben. Die SPÖ solle “wenigstens einmal beweisen”, dass sie mehr als das BZÖ in der Regierung sei.

Gusenbauer solle am Mittwoch nach dem Ministerrat vor die Kameras treten und entweder sagen, ja, er unterstütze dieses “widerwärtige Weihnachtsgeschenk” an Arigona Zogaj oder er solle sagen, dass es gelungen sei, in diesem Einzelfall eine humanitäre Lösung zu finden, verlangte der Grüne Bundessprecher eine Entscheidung des Kanzlers. Der Ministerrat sei die letzte Gelegenheit, zumindest für heuer, die Angelegenheit zu bereinigen.

Van der Bellen verweis auch auf die SPÖ-Präsidiumsklausur Anfang Jänner unter dem Motto “Ein Jahr Regierung Gusenbauer, ein Jahr Politik mit sozialer Handschrift”. Für ihn sei es aber eine “Politik mit asozialer Handschrift”, wenn man Kinder abschiebe, sagte der Grüne Bundessprecher. Er sei “bestürzt”, dass das Jahr so enden solle.

mehr: http://www.gruene.at/

Zur Ausbildung in Österreich?

Beginnt Arigona Zogaj eine Lehre, hat sie wohl keine Möglichkeit für einen weiteren Aufenthalt.

Die Milici-Geschwister könnten ein Vorbild für Arigona Zogaj sein. Denn die beste Chance für die 15-Jährige aus dem Kosovo, trotz aller abschlägigen Bescheide des Innenministeriums in Österreich zu bleiben, dürfte ein Visum für eine Ausbildung sein, mutmaßt der Asylanwalt Wilfried Embacher auf Anfrage der APA.

Die beiden ältesten Töchter der Familie Milici, Loretta (15) und Leonita (13), waren am Montag nach Österreich zurückgekehrt und dürfen ein Jahr bei ihrer ehemaligen Lehrerin zu Ausbildungszwecken bleiben. Die Familie hatte drei Jahre in Österreich gelebt, war aber heuer abgeschoben worden.

Abschiebung mit Schulende
Bei Arigona Zogaj sieht es so aus, dass ihre Abschiebung von Innenminister Günther Platter (ÖVP) bis zum Ende des Schuljahres 2007/2008 ausgesetzt wurde.

Der 15-Jährigen soll es so ermöglicht werden, zumindest das Polytechnikum abzuschließen. Dann müsste auch sie in das Kosovo, wohin bereits ihr Vater und ihre Geschwister abgeschoben wurden.

Schülervisum als Variante
Eigentlich wollte Arigona Zogaj nach dem Schulabschluss im Polytechnikum eine Lehre als Friseurin machen. Das wäre im Sinne eines Verbleibs in Österreich wohl nicht so günstig, leichter wäre es für die junge Frau, würde sie weiter eine Schule besuchen.

Wenn dann jemand die Kosten für ihren Lebenserhalt sichert, hätte sie die Möglichkeit ein Visum für ihre Ausbildung zu erhalten, wie es bei Studenten oft ausgestellt wird. Zuständig für die Genehmigung wäre die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck, die allerdings gegenüber dem Innenministerium zumindest berichtspflichtig ist.

mehr: http://orf.at/

————————
15 year old, Arigona draw’s Austria’s Attention

15 year old, Arigona Zogaj was finally exposed to freedom of being able to live with her family. Arigona was an ethnic Albanian from Provost who was separated from her family after the unfortunate acquaintance with the police. Her family has been seeking asylum in Austria since 2002. Arigona’s strong determination to be back with all her family members encouraged her to record a video that would be broadcasted on Austria TV. The recorded video included her threatening to kill herself if her family was kept apart. Her father and four siblings were deported to Kosovo and her mother suffered to the extent that she was hospitalized because of the thought of Arigona’s disappearance. A law, that was adopted in 2006 in Austria prevents the possibility of immigrants ever being able to reunite with their family members and makes it harder to gain citizenship.
Austria has many asylum seekers, in return the government has made it difficult for the refugees of the war-torn Balkan’s to seek asylum.

read more

Poetry Wednesday: Anagrams by Unica Zürn

Hexentexte (Witches’ Writings) (Grimoire de Sorcière)

Ich streue das weisse Nichts;
ach, Weiss ist nichts. Reue des
weissen Rauchs sticht Seide
der Nachsicht. Suesse ist wie
das Weisse. Schreie: Tu’s nicht!
Sie ist ich! Werd’ suesse Nacht!

I spread the white nothing
alas, white is nothing. Remorse
of white smoke stabs silk
of lenity. Sweetness is like
the white. Shout: Don’t do it!
She is me! Become sweet night!

Je sème le néant blanc,
hélas ! Blanc n’est rien. Regret
de fumée blanche vise soie
de l’indulgence. Douceur est comme
le blanc. Cris: Ne le fais pas !
Elle est moi ! » Deviens douce nuit !

Wir lieben den Tod

Rot winde den Leib,
Brot wende in Leid,

ende Not, Beil wird
Leben. Wir, dein Tod,
weben dein Lot dir
in Erde. Wildboten,
wir lieben den Tod.

We love the death

red, do wind the body
do turn bread into dolour,
end distress, hatchet becomes
life. We, your death,
weave your plumb to you
into earth. Deer couriers,
we love the death.

Nous aimons la mort

Rouge, tords le corps
tournes pain en chagrin,
arrêtes la détresse, hachette devient
vie. Nous, ta mort,
tissent ton aplomb à toi
dans la terre. Coursiers de chasse,
nous aimons la mort.

(translated by Dagmar Travner)

Unica Zürn (* 6. Juli 1916 in Berlin-Grunewald als Nora Berta Unica Ruth Zürn; † 19. Oktober 1970 in Paris) war eine deutsche Schriftstellerin und Zeichnerin.

Unica Zürn (born July 6, 1916 in Berlin-Grunewald; died 1970 in Paris) was a German author and painter. She is remembered for her works of anagram poetry and exhibitions of automatic drawing.

Unica Zürn, auteure et peintre allemande née à Grunewald le 6 juillet 1916 et morte à Paris en 1970.

Der Begriff Anagramm (von griechisch: ανά γράμμα, anagraphein, deutsch: „umschreiben“) bezeichnet einen Satz, also eine Folge von Wörtern, der durch Umstellung (Permutation) der einzelnen Buchstaben aus einem anderen Satz gebildet wurde.

An anagram (Greek ανά γράμμα anagramma ‘letters written anew’, passive participle of ana- ‘again’ + gramma ‘letter’) is a type of word play, the result of rearranging the letters of a word or phrase to produce other words, using all the original letters exactly once.

Une anagramme (du grec ανά, « en arrière », et γράμμα, « lettre ») est le résultat de la permutation des lettres d’un ou plusieurs mots de manière à produire d’autres mots qui ont un sens. Jeu littéraire, il peut aussi avoir une valeur ésotérique. Il a fait l’objet de l’attention autant des linguistes – à l’instar de Ferdinand de Saussure – que des psychanalistes et des poètes contemporains.

Poetry Wednesday is hosted by Sans Souci
and @ multiply: Sans Souci

more drawings by Unica Zürn see @ my multiply blog!

Movie Monday: YEELEN

YEELEN –Brightness – La lumière – Das Licht

A film directed by Souleymane Cissé
Starring: Balla Moussa Keita, Issiaka Kane, Soumba Traoure

Mali 1987

Yeelen est un film du rélisateur malien Souleymane Cissé sorti en 1987.

Le film retrace un parcours initiatique à une époque non définie. Un jeune homme va recevoir le savoir destiné à lui assurer la maîtrise des forces qui l’entourent, cette connaissance que les bambaras se transmettent depuis toujours. Le père ne supporte pas de voir son fils devenir son égal …

In 1987 Yeelen was a revelation for me what African light and light in general may represent – in my eyes the film developed aesthetically distinctive African characteristics I hadn’t met before. Though I’ve seen the film about 20 years ago its pictures are still impressed into my retina and I’m visualizing with pleasure those scenes full of brightness…

It is filmed entirely in the Bambara language and is based on a legend told by the Bambara people (a Mande people living in West Africa, primarily in Mali). The Oedipal story is a heroic quest narrative featuring magic and precognition.

Being visually exceptionally stunning Yeelen was met with wide critical success, and was awarded the Jury Prize at the Cannes Film Festival in 1987. It was also nominated for the Golden Palm award for the same year.

“Conceivably the greatest African film ever made…should make George Lucas green with envy…not to be missed” The Chicago Reader

Thanks to Nicholas V. for hosting the Movie Monday!

Happy 85th birthday to you, Lucian Freud!

The ingenious painter Lucian Michael Freud was born on 8 December 1922 in Berlin, German, son of Jewish; he is the grandson of Sigmund Freud.

Freud and his family moved to the U.K. in 1933 to escape the rise of Nazism, and gained British citizenship in 1939.

Freud is one of the best known British artists working in a traditional representational style, and was shortlisted for the Turner Prize in 1989. According to the Sunday Telegraph of 1 September 2002, he is rumoured to have up to 40 illegitimate children, acknowledging them when they have become adults.

Freud’s early paintings are often associated with surrealism and depict people and plants in unusual juxtapositions. These works are usually painted with quite thin paint, but from the 1950s he began to paint portraits, often nudes, to the almost complete exclusion of everything else, and began to use a thicker impasto. With this technique he would often clean his brush after each stroke. The colours in these paintings are typically muted. Often Freud’s portraits just depict the sitter, sometimes sprawled naked on the floor or on a bed, but sometimes the sitter is juxtaposed with something else, as in Girl With a White Dog and Naked Man With Rat. Freud’s subjects are often the people in his life: lovers, friends, family, fellow painters and his (many!) children. To quote the artist: “The subject matter is autobiographical, it’s all to do with hope and memory and sensuality and involvement, really.”

His painting After Cezanne, which is notable because of its unusual shape, was bought by the National Gallery of Australia for $7.4 million. The top left section of this painting has been ‘grafted’ on to the main section below, and closer inspection reveals a horizontal line where these two sections were joined.

“I paint people,” Freud has said, “not because of what they are like, not exactly in spite of what they are like, but how they happen to be.” Freud has painted a number of fellow artists, including Frank Auerbach and Francis Bacon.

Art Sunday: Lucian Freud – Happy 85th birthday to you!

The ingenious painter Lucian Michael Freud was born on 8 December 1922 in Berlin, German, son of Jewish; he is the grandson of Sigmund Freud.

Freud and his family moved to the U.K. in 1933 to escape the rise of Nazism, and gained British citizenship in 1939.

Freud is one of the best known British artists working in a traditional representational style, and was shortlisted for the Turner Prize in 1989. According to the Sunday Telegraph of 1 September 2002, he is rumoured to have up to 40 illegitimate children, acknowledging them when they have become adults.

Freud’s early paintings are often associated with surrealism and depict people and plants in unusual juxtapositions. These works are usually painted with quite thin paint, but from the 1950s he began to paint portraits, often nudes, to the almost complete exclusion of everything else, and began to use a thicker impasto. Freud’s subjects are often the people in his life; friends, family, fellow painters, lovers, children. To quote the artist: “The subject matter is autobiographical, it’s all to do with hope and memory and sensuality and involvement, really.”

His painting After Cezanne, which is notable because of its unusual shape, was bought by the National Gallery of Australia for $7.4 million. The top left section of this painting has been ‘grafted’ on to the main section below.

“I paint people,” Freud has said, “not because of what they are like, not exactly in spite of what they are like, but how they happen to be.”

more info and pics @ my multiply blog!

In memoriam Karlheinz Stockhausen

One of the greatest contemporary composers is dead! He died on Dez 5th – one day after having accomplished a commission work to his 80th birthday (which he would have celebrated in 2008).

Stockhausen wrote over 300 individual works. He often departs radically from musical tradition and his work is influenced by Messiaen, Edgard Varèse, and Anton Webern, as well as by film and by painters such as Piet Mondrian and Paul Klee. Stockhausen’s electronic compositions are a radical departure from musical tradition and incorporate influences as varied as psychology, the visual arts and the acoustics of a particular concert hall.

Stockhausen had dreams of flying throughout his life, and these dreams are reflected in the Helikopter-Streichquartett (the third scene of Mittwoch aus Licht), completed in 1993. In it, the four members of a string quartet perform in four helicopters flying independent flight-paths over the countryside near the concert hall. The sounds they play are mixed together with the sounds of the helicopters and played through speakers to the audience in the hall. Videos of the performers are also transmitted back to the concert hall. The performers are synchronized with the aid of a click-track. Despite its extremely unusual nature, the piece has been given several performances, including one in 2003 as part of the Salzburg Festival to open the Hangar-7 venue.

Stockhausen died in the German city of Kürten near Köln, in Nordrhein-Westfalen, so the Stockhausen Foundation announced on Friday December 7, 2007.

Watch a quite amazing interview with Stockhausen:

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Lights off on Sat Dez 8 th at 8 p.m.

Turn off all electricals on Saturday,
Nov 8th at 20:00 for 5 minutes!

Everyone is asked to think about what they can turn off, switch off and unplug as a form of war against Climate Change.
Our burning of Fossil Fuels, electricity generation, transport, manufacturing, industry and even space heating and air conditioning are the cause of the rising emissions of Carbon Dioxide that compromise our planet. The water supply, crops, habitat and livelihoods of millions worldwide are already affected and we are threatening to undermine the Global economy and create waves of climate refugees and the extinction of more animals and plants.

From December 3-14, politicians from across the world will meet in Bali, Indonesia, for a vital UN climate change conference. We need urgent action to fight the climate crisis, so this meeting is crucial. Here are 3 things you can do now to help.

Join the global day of action on Dec 8th

Add your two-second video or animation

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Global Day of Action against Climate Change

Licht aus! Für unser Klima!

Aktion setzt Zeichen für mehr Klimaschutz

Am 8. Dezember wird um 20 Uhr für fünf Minuten das Licht abgedreht.


Die drei großen österreichischen Umweltschutzorganisationen Greenpeace, WWF und GLOBAL 2000 rufen für Samstag, den 8. Dezember, gemeinsam mit Partnern zur symbolischen Klimaschutzaktion “Licht aus! Für unser Klima!” auf. Von 20 bis 20:05 Uhr sollen für fünf Minuten im ganzen Land die Lichter ausgeschaltet werden. “Wir wollen mit dieser Aktion ein Zeichen setzen und rufen national und international zu mehr Klimaschutz auf”, sagen die Umweltschutzorganisationen unisono.

Mitmachen kann jeder

Alle Privathaushalte, aber auch Städte, Gemeinden, Unternehmen, Vereine und Organisationen. Alle TeilnehmerInnen können beispielsweise Fassaden-, Zimmer-, Landschafts- oder Weihnachtsbeleuchtungen abschalten. Für die Sicherheit notwendiges Licht, etwa Straßen- oder Notbeleuchtung, bleibt natürlich eingeschaltet. Zudem senden die TeilnehmerInnen ein Zeichen an den gleichzeitig stattfindenden Weltklimagipfel auf Bali, sich konsequent für die Lösung der globalen Klimakrise einzusetzen.

SATURDAY 8th DECEMBER

GLOBAL DAY OF ACTION

Against Climate Change

Turn off all electricals on Saturday, Nov 8th at 20:00 for 5 minutes!

Everyone is asked to think about what they can turn off, switch off and unplug as a form of war against Climate Change.
Our burning of Fossil Fuels, electricity generation, transport, manufacturing, industry and even space heating and air conditioning are the cause of the rising emissions of Carbon Dioxide that compromise our planet. The water supply, crops, habitat and livelihoods of millions worldwide are already affected and we are threatening to undermine the Global economy and create waves of climate refugees and the extinction of more animals and plants.

From December 3-14, politicians from across the world will meet in Bali, Indonesia, for a vital UN climate change conference. We need urgent action to fight the climate crisis, so this meeting is crucial. Here are 3 things you can do now to help:

Join the global day of action on Dec 8th

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Korruption? Die gibt es auch in Österreich!

Corruption is a constant presence in the lives of people around the world. And poor families are hit hardest by demands for bribes. These are the unsettling results of the Global Corruption Barometer 2007, published by Transparency International (TI) on 6 December, ahead of International Anti-corruption Day. After five years of surveying the general public’s views and experiences of corruption, the report shows that bribery is still prevalent in many countries, but that citizens are increasingly demanding accountability from their governments.

Nach der Definition von Transparency International ist Korruption der Missbrauch von anvertrauter Macht zum privaten Nutzen oder Vorteil. Das Wort Korruption stammt vom lateinischen Wort corrumpere und bedeutet verderben, vernichten, bestechen.

Welche Länder am korruptesten sind

Als korrupteste Staaten führt Transparency Albanien und Senegal auf. 30 Prozent der dort Befragten hätten von Bestechungsforderungen berichtet.

Auch in Kambodscha, Kamerun, Mazedonien, Kosovo, Nigeria, Pakistan, den Philippinen und Rumänien müssen die Menschen häufig mit Zahlungen unter der Hand nachhelfen, wenn sie etwas erreichen wollen.

Regionale Unterschiede
Mehr als jeder zehnte der gut 63.000 befragten Bürger aus 60 Ländern gab an, dass er im letzten Jahr wenigstens einmal Schmiergeld bezahlen musste. TI zufolge stehen Polizei und Justiz an der Spitze der korrupten Einrichtungen, allerdings gibt es starke regionale Unterschiede.

In Europa etwa seien Geldforderungen im Gesundheitswesen verbreitet, in Asien und Nordamerika in der Justiz, in Afrika und Osteuropa in Bildungs- und Gesundheitswesen.

Arme Familien sind weltweit am häufigsten Opfer von Korruption. Das geht aus dem “Global Corruption Barometer” der Organisation Tranparency Internationale (TI) hervor, das am Donnerstag vorgestellt wurde.

“Viel zu oft müssen Menschen Teile ihres hart verdienten Geldes für Leistungen aufbringen, die eigentlich umsonst sein sollten”, sagte TI-Vorsitzende Huguette Labelle in Berlin. Dazu zähle in vielen Ländern beispielsweise der Zugang zu ärztlichen Leistungen.

Das Gesundheitswesen ist ein besonders anfälliges Gebiet für Betrug und Korruption. Das liegt einerseits an den enormen Geldmitteln, die weltweit darin umgesetzt werden. Andererseits sind auch die Komplexität, der hohe Grad an Intransparenz und die Vielzahl der Akteure, die in diesen Bereich involviert sind, dafür verantwortlich. Auch die Trennung zwischen Konsumenten und Zahlern macht das System anfälliger für Absprachen auf Kosten Dritter.

Betrug oder Kavaliersdelikt?

Im Europa-Vergleich ist Korruption in der österreichischen Bevölkerung kein großes Thema. “Das liegt daran, dass vieles nicht als Korruption wahrgenommen wird. Wir müssen von der Meinung wegkommen, dass Korruption ein Kavaliersdelikt ist”, sagte Eva Geiblinger, Vorsitzende von TI Österreich.

“Besonders anfällig”
“Der Gesundheitsbereich ist für Schmiergeld besonders anfällig”, versicherte Geiblinger. Pharmakonzerne würden ihre Produkte teils mit unlauteren Mitteln in den Markt einführen, dazu komme die Umgehung von Wartelisten bei Operationen durch den Gang in die Privatpraxis des entsprechenden Chirurgen.

“Das Problem ist, dass es hier nicht nur ums Geld geht, sondern auch um die Qualität der Versorgung”, erklärte Andrea Fried, Leiterin der Arbeitsgruppe von TI Austria.

“Kuvertmedizin” – “Klassenmedizin”
Hinter vorgehaltener Hand weiß aber fast jeder Bürger von Beispielen zu berichten, die zumindest ethisch fragwürdig sind, heißt es bei TI Österreich. Dazu gehört unter anderem die weit verbreitete Praxis der “Kuvertmedizin”, mit der man auch hierzulande eine bessere oder schnellere Behandlung gegen (unversteuertes) Bargeld erkaufen kann.

Alle kennen das korrupte System, aber keiner tut etwas dagegen – vor allem nicht die Politik, sagt der Arzt, Ex-Pflegeombudsmann und Transparency-International-Beirat Werner Vogt. Sein Beispiel: Wartelisten in den Spitälern: “Wenn die ganze Bevölkerung weiß, dass es zu bestimmten medizinischen Leistungen Wartelisten gibt und jemand auch weiß, wie er die umgehen kann nämlich dass er ins Oberarztordinatiönchen geht oder ins Primararztordinaziönchen geht und dort eine bestimmte Summe hinterlegt, und dann überholt er alle in der Wartschlange, so ist das eiskalt nichts anderes als Korruption.”

Auch dass führende Ärzte, die in öffentlichen Spitälern arbeiten, zugleich für Privatsanatorien tätig sind, sei Korruption. Niemand kontrolliere, wann ein Arzt “drinnen ist oder draußen” und die Politik schütze das. Das sei Klassenmedizin, die strukturell unterbunden werden müsse, so Vogt.

Eine bestimmte Summe zu hinterlegen und dann alle in der Wartschlange zu überholen sei “eiskalt nichts anderes als Korruption”. In Österreich mangle es aber an einer kritischen Öffentlichkeit, so Voigt – mehr dazu in oe1.ORF.at.

Maßnahmen präsentiert
Die Arbeitsgruppe präsentierte ein neun Punkte umfassendes Forderungsprogramm, das unter anderem die Einrichtung einer unabhängigen, weisungsfreien Antikorruptionsstelle im Gesundheitswesen, strengere Kontrolle von Nebenbeschäftigungen sowie transparente Wartelisten für Operationen beinhaltet.

9 Punkte Forderungs-Programm:

1. Einrichtung einer weisungsfreien, unabhängigen Antikorruptionsstelle im Gesundheitswesen zur Prävention und Kontrolle.
2. Transparenz über Besetzung, Conflicts of Interest, Entscheidungsprozesse und Ergebnisse in den Beratungsgremien der öffentlichen Entscheidungsträger.
3. Strenge Regelungen für und konsequente Kontrolle von Nebenbeschäftigungen sowie transparente Abrechnung und Verteilung von Sonderklassehonoraren.
4. Transparente Wartelisten für Operationen, konservative Therapien und diagnostische Leistungen.
5. Strenge Kontrollen der Einhaltung von Vergabevorschriften für Einkauf und Großaufträge in öffentlichen Gesundheitseinrichtungen. Siehe dazu auch den allgemeinen Forderungskatalog von TI-AC (www.ti-austria.at).
6. Verbindliche Vorgaben zur Vermeidung von Interessenskonflikten zwischen Leistungserbringern und Industrie sowie die konsequente Verfolgung von Übertretungen. Besonderes Augenmerk ist dabei den Bereichen der medizinischen Forschung sowie der Fort- und Weiterbildung zu schenken.
7. Keine Lockerung des Laienwerbeverbots für rezeptpflichtige Medikamente.
8. Maßnahmen zur Verhinderung von Missbrauch des Systems durch Versicherte und Unternehmen.
9. Aufbau eines anonymen Meldesystems für Korruptionsfälle im Gesundheitswesen.

Audio: Ö1 – Mittagsjournal

Links:

Krampus and other companions of Saint Nicholas

The Companions of Saint Nicholas are a group of closely related figures who accompany St. Nicholas in many European traditions. The tradition is particularly strong amongst the Germanic peoples.

Austrian (and Bavarian, Croatian, Slovenian, Hungarian) kids are looking forward to being visited on the 5th of December by red and black looking little devils called “Krampus” who are bringing presents together with Saint Nicholas.

Some of the companions take on more monstrous forms, namely in Austria, Bavaria, or Hungary. Krampus and Klaubauf are variously depicted as horned, shaggy, bestial, or demonic. In many depictions the Krampus looks like popular images of the Devil, complete with red skin, cloven hooves, and short horns. They whip everyone that comes on their path.

The Krampus figure is probably related to the more recognized companion of Saint Nicholas, namely Knecht Ruprecht, which translates as Farmhand Ruprecht or Servant Ruprecht. Other companions include Klaubauf (Bavaria), Bartel (Styria), Pelzebock, Pelznickel, Belzeniggl, Belsnickel (Pennsylvania), Schmutzli (Switzerland), Rumpelklas, Bellzebub, Hans Muff, Drapp or Buzebergt (Augsburg), Hanstrapp (Alsace, East of France) and Le Père Fouettard (Northern France). In the Czech Republic, St. Nicholas or Svatý Mikuláš is accompanied by the Čert (Devil) and Anděl (Angel). These servants are often associated with, but are distinct from Saint Nicholas’ helpers in the Netherlands and Flanders (called Zwarte Piet, meaning Black Pete(r) in English).

Deserted

the waste land embraced me. A vertigo took me back into a time 300 years ago. Just a short flashback. Dazzled I awake from this strange flashback. Some seconds bearing a whole life.