Inventer les couleurs du jour…

“Un ton seul n’est qu’une couleur, deux tons c’est un accord, c’est la vie. “
(Henri Matisse)

Et si tu n’existais pas

Paroles et Musique: Pierre Delanoé, Claude Lemesle
interprèté par: Willy Denzey (2004)

Et si tu n’existais pas,
Dis-moi pourquoi j’existerais.
Pour traîner dans un monde sans toi,
Sans espoir et sans regrets.

Et si tu n’existais pas,
J’essaierais d’inventer l’amour,
Comme un peintre qui voit sous ses doigts
Naître les couleurs du jour.
Et qui n’en revient pas.

Et si tu n’existais pas,
Dis-moi pour qui j’existerais.
Des passantes endormies dans mes bras
Que je n’aimerais jamais.

Et si tu n’existais pas,
Je ne serais qu’un point de plus
Dans ce monde qui vient et qui va,
Je me sentirais perdu,
J’aurais besoin de toi.

Et si tu n’existais pas,
Dis-moi comment j’existerais.
Je pourrais faire semblant d’être moi,
Mais je ne serais pas vrai.

Et si tu n’existais pas,
Je crois que je l’aurais trouvé,
Le secret de la vie, le pourquoi,
Simplement pour te créer
Et pour te regarder.

Kulturrat Österreich ruft Ministerin Schmied zum Kurswechsel auf!

PRESSEMITTEILUNG
Kulturrat Österreich

Kunstbericht 2006: Prestigeprojekte statt struktureller Sicherheit

Der seit wenigen Tagen vorliegende Kunstbericht 2006 spiegelt ein letztes Mal die ÖVP-Kulturpolitik unter der Regierung von Bundeskanzler Schüssel wider. Diese Bilanz nimmt der Kulturrat Österreich zum Anlass,um die für Kunst und Kultur verantwortliche SP-Ministerin Claudia Schmied zu einem deutlichen Kurswechsel aufzurufen.

Schon auf den ersten Blick ist aus dem Kunstbericht 2006 ersichtlich,dass der ehemalige Kunststaatssekretär Franz Morak die Begünstigung großer Festivals in seinem Abschiedsjahr auf die Spitze getrieben hat.
Alleine der Bereich der Festspiele und Großveranstaltungen verzeichnete 2006 mit 19.284.172 Euro eine Steigerung von 46,3% gegenüber 2005 und umfasst zugleich 22% des gesamten Kunstbudgets. Deutliche Kürzungen sind hingegen bei den Ausgaben für Staats-, Arbeits- und Projektstipendien u erkennen. Je nach Sparte stand für Personenförderungen zwischen 12% (Bildende Kunst, Literatur), 27% (Darstellende Kunst, Musik) und 36,7% (Regionale Kulturinitiativen) weniger Geld zur Verfügung als im Vorjahr. Damit wurde ein Trend fortgesetzt, der Künstlerinnen und Künstler seit Jahren bei der Ausübung ihrer autonomen und unabhängigen Tätigkeit beeinträchtigt.

Insgesamt muss festgestellt werden, dass sich auch die Situation der strukturellen Grundlagen weiter verschlechtert hat. So wurde im zukunftsträchtigen Bereich der Medien- und Kulturinitiativen die Finanzierung der Jahrestätigkeit weiter gekürzt und gestrichen, während einige wenige Großeinrichtungen (z.B. das Linzer Ars Electronica Center, dessen Leiter auch Mitglied des zuständigen Medienkunstbeirats ist) sich einer stabilen Basisförderung sicher sein dürfen.

Der Kulturrat Österreich fordert Bundesministerin Claudia Schmied daher auf, vom kulturpolitischen Kurs der Morak-Schüssel-Jahre umgehend abzukehren und einen Weg zu beschreiten, der den Kunst- und Kulturschaffenden mehr Wertschätzung entgegen bringt. Nicht Prestige- und Großprojekte sind Zukunftsmodelle für den politischen Wandel, sondern Maßnahmen zur strukturellen und sozialen Absicherung der künstlerischen Arbeit. Dazu zählen neben mehrjährigen Fördervereinbarungen auch eine stärkere Berücksichtigung migrantischer Kulturarbeit sowie kulturpolitische Impulse zur Etablierung eines nicht-kommerziellen medialen Sektors.

contact@kulturrat.at
http://kulturrat.at/

Nachlese zur schwarz-blauen Unkultur der sog. “Wenderegierung”:
Dagmar Travner: www.travner.at

Non c’e?

Cerena et Nek

Our new-born greek tortoise baby

Today a new baby tortoise has hatched out of its egg! The first of this year! Here you can see the egg laying of mother tortoise Beaubeau on Mai 23rd, my self-made incubator and baby Marcelle’s hatching out.
Voici le bébé Marcelle de notres tortues grecs: le pondre des oeufs au 23 mai, l’incubateur et le sortir du oeuf aujourdhui!

click on the pic to see the album!

2007_07_19_Schlupf_Marcelle

Marokko: Repressionswelle gegen linke AktivistInnen

Das marokkanische Regime geht entschlossen gegen linke AktivstInnen vor und zeigt damit einmal mehr die häßliche Fratze der kapitalistischen Monarchie Mohammeds VI. Während der Veranstaltungen und Demonstrationen vom 1. Mai wurden viele AktivistInnen in Agadir, Ksar-el-Kebir, Tiznit, Taza und Sefrou verhaftet. In Chaouen wurde die Demonstration zum 1. Mai untersagt. Ein Solidaritätsaufruf.

Einige der Verhafteten wurden unterdessen zu langen Haftstrafen verurteilt. Zwei AktivistInnen aus Agadir (ein Landarbeiter, der in der Gewerkschaft FNSA der UMT tätig ist, sowie ein Schüler) müssen zwei Jahre lang ins Gefängnis und 10.000 Dh zahlen. In Ksar-el-Kebir werden noch immer fünf Personen festgehalten (vier davon Mitglieder der Organisation jugendlicher Arbeitsloser ANDCM sowie der örtliche Generalsekretär der UMT).

Ihr einziges „Verbrechen“ besteht darin, die „heiligen Werte der Monarchie“ angegriffen zu haben – sie hatten Slogans gegen die königliche Diktatur gerufen.

Der Vorsitzende der ANDCM und andere Mitglieder dieser Organisation wurden ebenfalls verhaftet. Sie wurden am Mittwoch, den 16. Mai, festgenommen, als sie eine Demonstration in Khenifra planen wollten, um der Erschießung des Aktivisten Mustafa El Hamazaoui vor 13 Jahren zu gedenken. Das Verbrechen bleibt weiter ungeklärt.

Es ist kein Zufall, dass die Diktatur gegen eine der kämpferischsten linken Organisationen Marokkos vorgeht. Die Unzufriedenheit im ganzen Land steigt ständig. Das Regime fürchtet eine Wiederholung der Welle von Demonstrationen und Massenaktionen des vergangenen Herbstes. Es greift zum Mittel der Repression um eine solche Entwicklung vorzeitig zu verhindern. Die äußerst hohen Haftstrafen sind ein weiterer Beweis für das zutiefst undemokratische Regime Mohammeds VI, der sich in den internationalen Medien gern als moderner, reformorientierter und fortschrittlicher Monarch präsentiert. Einige unabhängige Journalisten, darunter etwa Ali Lmrabet, die in den vergangenen Monaten mehrmals Opfer von Zensurmaßnahmen wurden, meinen, dass es heute weniger demokratische Recht und Freiheiten als unter dem Vater des Königs, Hassan II, gab.

Der marokkanische Kapitalismus wird solche Rechte niemals gewähren. Diese kann nur durch den revolutionären Sturz der kapitalistisch-monarchistischen Diktatur erkämpft werden.

In defence of marxism und das arabischsprachige Internetportal der IMT (www.marxy.com) unterstützen folgendenen Solidaritätsaufruf:

Resolution

“Wir protestieren gegen die Unterdrückungsmaßnahmen nach dem 1. Mai, die sich gegen GewerkschafterInnen und AktivistInnen der ANCDM und AMDH richten. Die AktivistInnen wurden verhaftet, gefoltert und zu längeren Haftstrafen verurteilt.

Der Anklagepunkt, dass die „heiligen Werte der Monarchie” angegriffen worden seien, zeigt den völlig undemokratischen Charakter der Gesetze und der Verfassung Marokkos. Diese Gesetze stehen der freien Meinungsäußerung entgegen und stellen eine Bedrohung für die demokratischen Rechte im Allgemeinen dar. Diese Gesetze müssen abgeschafft werden.

Wir verlangen die sofortige Freilassung von Madhi Barbouchi und Abderrahim Karrad, die in Agadir im Gefängnis sitzen, sowie von Thami Khayati, Youssef Reggab, Oussama Ben Messaoud, Ahmed Al Kaateb und Rabii Raissouni, die in Ksar-el-Kebir, in der Provinz Larache, festgehalten werden.”

Englisch:

We protest against the repression suffered by trade unionists and activists of the ANCDM and AMDH following the Mayday demonstrations in Morocco. Those activists have been arrested, tortured and condemned to prison sentences.

The accusation of “attacking the sacred values of the monarchy” reveals in and of itself the utter undemocratic nature of the laws and constitution of Morocco. Those laws are hindering all real freedom of expression and opinion and are a threat to all democratic rights in general. Those laws must be repealed.

We demand the immediate release of Mahdi Barbouchi and Abderrahim Karrad, imprisoned in Agadir and of Thami Khayati, Youssef Reggab, Oussama Ben Messaoud, Ahmed Al Kaateb and Rabii Raissouni who have all been jailed in Ksar-el-Kebir, in the Larache province.”

Fax des Premierministers: 0021237768656 oder 0021237761010 – Email: courrier@mj.gov.ma

Fax des Innenministeriums: 0021237767404 – Email: courrier@mi.gov.ma
Fax des Justizministeriums: 0021237723710
Fax des Governeurs von Larache : 0021239913779
Fax des Governeurs von Agadir : 0021228840249

Kopien bitte an contact@marxy.com

Quelle: www.derfunke.at

ROSSO

Cerena

Il vaut mieux ne chanter que des chansons d’amour?

Nuit et brouillard
Paroles et Musique: Jean Ferrat 1963

Ils étaient vingt et cent, ils étaient des milliers
Nus et maigres, tremblants, dans ces wagons plombés
Qui déchiraient la nuit de leurs ongles battants
Ils étaient des milliers, ils étaient vingt et cent

Ils se croyaient des hommes, n’étaient plus que des nombres
Depuis longtemps leurs dés avaient été jetés
Dès que la main retombe il ne reste qu’une ombre
Ils ne devaient jamais plus revoir un été

La fuite monotone et sans hâte du temps
Survivre encore un jour, une heure, obstinément
Combien de tours de roues, d’arrêts et de départs
Qui n’en finissent pas de distiller l’espoir

Ils s’appelaient Jean-Pierre, Natacha ou Samuel
Certains priaient Jésus, Jéhovah ou Vichnou
D’autres ne priaient pas, mais qu’importe le ciel
Ils voulaient simplement ne plus vivre à genoux

Ils n’arrivaient pas tous à la fin du voyage
Ceux qui sont revenus peuvent-ils être heureux
Ils essaient d’oublier, étonnés qu’à leur âge
Les veines de leurs bras soient devenues si bleues

Les Allemands guettaient du haut des miradors
La lune se taisait comme vous vous taisiez
En regardant au loin, en regardant dehors
Votre chair était tendre à leurs chiens policiers

On me dit à présent que ces mots n’ont plus cours
Qu’il vaut mieux ne chanter que des chansons d’amour
Que le sang sèche vite en entrant dans l’histoire
Et qu’il ne sert à rien de prendre une guitare

Mais qui donc est de taille à pouvoir m’arrêter ?
L’ombre s’est faite humaine, aujourd’hui c’est l’été
Je twisterais les mots s’il fallait les twister
Pour qu’un jour les enfants sachent qui vous étiez

Vous étiez vingt et cent, vous étiez des milliers
Nus et maigres, tremblants, dans ces wagons plombés
Qui déchiriez la nuit de vos ongles battants
Vous étiez des milliers, vous étiez vingt et cent