We Austrians are very proud of our trade relations with the Iran!!!

For peace and love – against war and hate!

US-Kritik an österreichischen Geschäften

Kreditgarantien angeprangert – Wirtschaftsvertreter verweist auf US-Geschäfte mit Teheran

New York/Wien – Die US-Regierung ist mit der österreichischen Haltung gegenüber dem Iran unzufrieden. Das schrieb die “ New York Times” am Dienstag in einem Bericht über die Kritik Washingtons an der Weigerung der Europäer, schärfere Wirtschaftssanktionen gegenüber Teheran zu verhängen, um dessen Atompläne zu stoppen.

Als Länder, die wegen ihren Geschäften mit dem Iran der Regierung Bush besonders ein Dorn im Auge sind, nennt die “New York Times”: Italien, Deutschland, Frankreich, Spanien, Österreich, die Niederlande, Schweden und Großbritannien. Diese hätten ausgedehnte Geschäftsbeziehungen mit Teheran, besonders im Energiebereich.

http://derstandard.at/?url=/?id=2750545

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USA drängen auf härteren Kurs gegen Teheran

Iran-Politik. Washington will die Europäer dazu bewegen, ihre Wirtschaftsbeziehungen zu Iran einzuschränken. Die europäischen Manager zeigen sich darüber ganz und gar nicht erfreut.

Dieser US-Plan löst in Wirtschaftskreisen freilich wenig Begeisterung aus. Reinhart Zimmermann von der Außenhandelsabteilung der Wirtschaftskammer: “Die europäischen Länder haben handfeste Interessen im Iran und werden versuchen, eine eigenständige Linie zu finden. Wirtschaftsmaßnahmen treffen die Bevölkerung und nicht die herrschende politische Klasse.” Die UN-Resolution sei aber “auf Punkt und Beistrich” umzusetzen. “Da aber Österreich weder Nuklear- noch Raketentechnologie liefert, sind unsere Interessen in dieser Frage nicht berührt.”

Österreich ist ein wichtiger Handelspartner des Iran. Nach Auskunft des Sprechers der Österreichischen Kontrollbank, Peter Gumpinger, wurden 2006 Exportkredite in der Höhe von 760 Millionen Euro vergeben. Die Exporte in den Iran sind im vergangenen Jahr zwar um 5,6 Prozent gesunken, im gleichen Zeitraum sind die Exporte in die Vereinigten Arabischen Emirate aber um 46 Prozent gestiegen. Da viele österreichische Firmen Dubai als Sprungbrett in den Iran nutzen, “verstecken” sich hinter diesen Zahlen wohl auch Exporte in den Iran.

http://diepresse.com/Artikel.aspx?id=614841&channel=p&ressort=a

Das Resumee hört sich allerdings bei der NYT anders an:

European officials say that the European Commission will meet in mid-February and approve a measure paving the way for freezing assets and blocking bank transactions for the 10 Iranian companies and 12 individuals cited in an appendix of Security Council Resolution 1737, adopted in December.

http://www.nytimes.com/2007/01/30/washington/30iran.html?bl=&ei=5087%0A&en=6372625cfc929005&ex=1170392400&pagewanted=all