André Robillard 1999 | By Dag Travner & Martina Funder

André Robillard - film still. © Dag Travner

André Robillard – film still. © Dag Travner

The film on YouTube: https://youtu.be/qoI4ugDVRkI

Visual Art Intervention

An Evening with André Robillard

Shooting: Martina Funder
Editing, effects, post production: Dag Travner
© 2015 by Dag Travner & Martina Funder

In April 1999 the art brut artist André Robillard showed an exhibition at the art club ‘Kunstverein Baden’ near Vienna in Austria – invited by the art collector Eric Moinat.
This film features some impressions from the vernissage evening – first at the gallery and then at a ‘Heurigen’ wine tavern, where the gallery folks went after the opening.
André Robinard sings and plays on his mouthorgan – and that’s what this film is about.

Martina Funder, chairwoman of the Kunstverein Baden at that time, filmed a few scenes of that evening with her camcorder.
This historical material was edited and post processed by Dag Travner in 2015.

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Am 21. April 1999 fand in der Galerie des Kunstvereins Baden bei Wien die Ausstellung “Art Brut” von dem…

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In eigener Sache

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Dagmar Travner am Wörthersee. #selfie. ©ebenda ;)

Dagmar Travner am Wörthersee. #selfie. ©ebenda😉

In eigener Sache.

Spökenkieker: Lesung in Westerland am 19. 2. 2015, 20:00 Uhr

Wieder LESUNG auf Sylt!

Dagmar Travner und Jens-Uwe Ries

Am Donnerstag, den 19. 2. 2015 um 20:00 Uhr
Im Podium auf SYLT
Rathaus Westerland, Eingang Stephanstraße
Unkostenbeitrag € 7,-

Event auf Facebook:
https://www.facebook.com/events/756552414434161/

Jens-Uwe Ries

Spökenkieker-Meermänner-Donauweibchen

Spökenkieker — Über Wassergeister, Ekke Nekkepenn und Donauweibchen

Dagmar Travner (Wien) und Jens-Uwe Ries (Sylt) lesen schaurig-schöne Donau- und Nordsee-Sagen über Flussnixen, Meermänner, Seeteufel und andere geistreiche Geschöpfe des Wassers und der Finsternis.

Hier trifft das Wiener Donauweibchen auf Stademwüfke,dasDünenweibchen, und das Sylter Dikjendeel-Gespenst auf nächtlichen Spuk in Nußdorf bei Wien.

Verflixte Nixen, Ekke Nekkepenn, die Geister Ermordeter, eine Teufelsmauer und unterirdische Wesen treten auf. Erzählt wird Überliefertes und Eigenes, wobei gezeigt wird, wie vergangene Legenden auch in unserem modernen Alltag eine Rolle spielen können.

Geschichten von Gewässern und Meeren, Land und See — Gegenüberstellungen nordfriesischer Sagen mit Überlieferungen aus dem Donau-Raum. Manche Motive gleichen sich aufs Haar, denn etliche seltsame Wesen kennt man da und dort. Wassernixen, die verführen und verführt werden, Gestalten, die Unheil bringen oder die zur Rettung so mancher Wandersleut’ und Seefahrer herbei eilen. Da treibt mal des Teufels Großmutter ihr Unwesen, dann wieder…

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Buchpräsentation “Am Teppich” – Kunstraum Arcade

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Am Teppich

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 19 Uhr
Buchpräsentation im Kunstraum Arcade; Mödling
Es lesen:

Dagmar Travner (Kurzgeschichte In Flammen)
Brigitte Sasshofer, Stephan Denkendorf und Helga Cmelka

aus der Anthologie Bleib am Teppich, art&print, Mödling, im Mai 2014

Der Sammelband erschien anlässlich der gleichnamigen Ausstellung
zum 40-jährigen Jubiläum des Kunstraum Arcade
(Beethovenhaus, Hauptstraße 79, Mödling; siehe Karte)

Musikalische Begleitung: Tanja Süss und Lisa Fuchs (beide am Cello)

SpielARTen der Liebe – Freie Variationen zu Schnitzlers Traumnovelle

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ImagePolyamouröse Phantasien und erotische Lieb(äug)eleien

Lesung eigener literarischer Texte von Dagmar Travner (Wien) und Jens-Uwe Ries (Sylt) – eine Spurensuche und assoziative Aufarbeitung der im Herbst 2013 vorausgegangenen Arthur Schnitzler-Lesung und Publikumsdiskussion im Podium/Sylt.

Spielerisch liebäugeln die Protagonisten der kurzen Prosastücke in wienerischem Übermut mit weinseligen Abenteuern, ja stürzen sich in leichtfertige Liebeleien. Und still leidet die schwermütige nordische Seele an der Eifersucht, doch findet sie Ruhe und Gelassenheit am Ufer der weiten See.

Bei dieser Veranstaltung stellt das Autorenduo amouröse Variationen und literarische Phantasien zum Thema Liebe, Eifersucht und polyamouröser Träumerei vor – ausgehend von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die von einem Ehepaar handelt, das sich seine außerehelichen Phantasien erzählt; beim Mann führt dies zu brennender Eifersucht und verleitet ihn in der Folge zu allerlei nächtlichen Ausschweifungen. Schnitzler geht hier unbewussten und verdrängten Phantasien nach, wobei er offen lässt, was tatsächlich Erlebtes und was reines Traumgeschehen ist. Die Traumnovelle diente Stanley Kubrick als literarische Vorlage zu seinem Film Eyes Wide Shut.

Veranstaltung:
Zeit: Donnerstag, 19. Juni 2014, 20 Uhr
Ort: Podium über dem Alten Kursaal, Rathausplatz/Eingang Stephanstraße, Westerland/Sylt
Unkostenbeitrag: € 5,-

Weiterführende Info: http://www.travner.at
und http://lewecosmos.wordpress.com

Haiku: Leaving

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In the train

train’s steady flow
vanishing landscapes, leaving
moving to white fields

Haiku: Easter Monday

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Easter Eggs

light snow falling
Fools’ day – meaningful Easter
a new begin

Empty Dreams

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sleepily thinking of you
reaching out my hand towards
the empty place by my side
knowing your thoughts
are not longer with me

Apart

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moon
colourless
so far, so near
lovers
apart

Breeze

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gentle zephyr
fugacious kiss
touching lips

entangled hands
playful caresses
deep ardour

your embrace
surrounding me

Zeitspiralen

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Sprich mir nicht von der Gegenwart, die gedehnte Unendlichkeit des Augenblicks wird es für uns nicht geben.

Denn die Gegenwart ist nicht für uns bestimmt, unser Ort ist die Abwesenheit, unsere Zeit die erzählende Vergangenheit. Auch diese kann stillstehen, auch diese kann sich dehnen bis in die Unendlichkeit, auch diese kann eine liebende sein – wir sollten uns damit begnügen. Unser Raum wird aufgespannt von Worten, die daraus gewobenen Geschichten schützen uns wie ein Zelt in der Nacht.

Die Zeit und die Stille

Lassen wir uns von der Stille bewegen, um unsere Worte wieder zu hören. Die Spirale der Zeit ergreifen, uns drehen lassen, kreisend, wiederkehrend.

Es ging um die Zeit, es hatte sich seit jeher um die Zeit gedreht, Zeituhren, Zeitspiralen, bis die Zeit abläuft… aber konnte diese zyklische Zeit überhaupt ablaufen, endete ein Kreis denn jemals? Jemals in der Unendlichkeit? Die abgelaufene Zeit, und der Stress, bevor das Ablaufen passiert, wohl ein Phänomen unserer Zeit.

Gegenwart: Präsenz und Präsent – wenn die geliebte Person im hier und jetzt ist, also da ist, so liegt in dieser präsenten Gegenwärtigkeit ein Geschenk. Die Abwesenheit, jedoch, hat keine eigene Zeit, weder eine faktische noch eine grammatikalische. Die Absenz erzeugt unterschiedlichste Momente kreativer Art – Drehmomente des Erschaffens von Namen, Benennungen, Worten, Sehnsüchten. Keine Worte ohne Abwesenheit – denn die Gegenwart weist hin, ein Dies und Das, die hin- und bedeuten. Der Gegenwart genügt ein Fingerzeig, eine Berührung, ein Blick, ein kleines Augenzwinkern.

Sollte sie nicht tot sein, die Künstlerin, von der ich dir viele lange Abende erzählt habe? Und hier fand ich sie wieder, im Stillstand der Zeit, im Auge des wirbelnden Zeitsturms, mitten in der Ruhe des sich drehenden Zeitrades. Indien. Befreit und gefangen, in der Endlosigkeit grüner Plantagen. In der Endlosigkeit einer zyklischen Zeit. Der Wiederkehr der Blüte, Frucht und Ernte.

Dort sitzt die Künstlerin also teetrinkend: mitten im Tee, mitten in der Bergen, in einer einsamen Hütte inmitten von endlosen Teeplantagen. Umgeben von sanft geschwungenem Teegrün soweit das Auge reicht. An Zeiträdern arbeitend – vom Sonnentempel inspiriert – in Schattierungen von teegrün, dunkelgrün, hellgrün, smaragdgrün, blaugrün, wiesengrün und hügelgrün! Ob sie beim Aufrollen der Vergangenheit diese auch verarbeiten wird, ihre Wut hinter sich lassen kann oder vielmehr auf Rache sinnt – das konnte ich nicht herausfinden.

Wenn es hier also, in dieser teegrünen Geschichte, um den Kreislauf der Zeit geht, um Anwesenheiten, Wiederkehr und Gesetzmäßigkeit: Dharma, Natursymmetrien, Serielles – worum ging es dann in der ersten Geschichte? das Verborgene? das, wonach gebohrt werden muss? die tiefere Wahrheit? oder den Ursprung selbst? Abwarten und Tee trinken.

Die Zeit dreht sich weiter. Die kleinen Räder werden zu Spiralen, diese zu Quadraten welche sich zu einem Muster an Kleinkariertheit fügen. Jede Menge kleiner Quadrate, diese Geometrie als die organische Quadratur des Kreises. Die Wiederholung des ewig Gleichen. Kann man ein Loch in den Zeithorizont reißen, wenn man so ewig gleich dahin tut? Denn die identische Wiederkehr, die gibt es nicht. Kann sich eine Schlinge im Zeitfaden verfangen und dann stillstehen? Ja, reißen, wenn überstrapaziert? Und wenn eine Zeitschleife entsteht und die Zeitlinie beschädigt wird – haben wir eine Zeitlaufmasche? Sinnlos verrinnende Zeit??? Oder bleibt die Zeit dann End-lich stehen? Endlich!

Es war die Schroffheit der Berge gewesen, die sie am meisten berührt, während das Eingeschlossen-Sein sie abgestoßen hatte. Aber waren das nicht genau die Merkmale, die sie Zuhause auch vorfand? Zuhause. Ist Heimat das, wonach man sucht und irgendwann mal findet? Also das, wohin man geht oder vielmehr das, woher man kommt? Oder ist es der Ort, wohin man wieder zurück geht? Wo man einkehrt. Endet.

Fragen über Fragen. Die Einsamkeit, das Leben. Die Kommunikation, das Schweigen, das Wandern, die stille Einkehr und der Stillstand. Das Nomadentum als die Zeitmaschine der Liebe, als der Moment der Anwesenheit: Warmherzigkeit, Tee und Kaffee, das Leben und der Tod. Das ist Indien, das ist die Zeit. Das ist das Leben.


Nacht Gang

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träume – nachtgang durch
landschaften von andersheit
deine hand in meiner
komm! hör den herzschlag
spür meine melodie
schau meine gedanken

Übertragung ins Deutsche von Night Walk (vorhergehender Post)

Sedōka – eine japanische Gedichtform mit den max. Silben 5-7-7-5-7-7,
ähnlich dem Haiku und Tanka stellt er eine Unterordnung des Waka dar.

Tanka: Night Walk

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dreaming – night walk through
landscapes of otherness
your hand in mine
come, listen to heartbeats
feel my tune, see my thoughts

Tanka is a form of Japanese poetry, similar to Haiku, but older and consisting of max. 5-7-5-7-7 Syllables.

Anmerkung eines Augenblicks

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Seltsam, deine Tinte
in meinem Schreibbuch zu finden
die Spuren deiner Füllfeder
in meiner Handschrift zu lesen…

Erinnerst du
diesen Augenblick…

Anmerkung eines Augenblicks

English version: Traces of a Moment

Traces of a Moment

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So strange to find

this special ink in my notebook
reading the traces of your fountain pen
written down by my own hand.

Do you remember
this blink of a moment…

German version: Anmerkung eines Augenblicks

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